P-Seminar 2009/11 im Leitfach Ethik unter der Leitung von OStRin Regina Deiminger-Goldschalt
Perspektivwechsel – Berufsbilder im Zusammenhang mit der Integration von Menschen mit Behinderung
Zielsetzung des Seminars
Durch die Auseinandersetzung mit der Problematik Behinderung und den Kontakt zu Menschen mit Behinderung sollen Barrieren abgebaut und soziale Kompetenzen gefördert werden. Schon die schwierige Definition des Begriffs sowie die breit gefächerten Arten von Behinderungen zeigen den Schülern, welch vielfältige gesellschaftliche Aufgaben in diesem Bereich zu bewältigen sind und welche Studien- und Berufsmöglichkeiten sich dadurch ergeben.
Neben der Erarbeitung dieser Studien- und Berufsprofile hat sich das Seminar auch ein praktisches Ziel gesetzt: Das Profil des RGL als einer barrierefreien Schule soll geschärft werden. Dabei geht es nicht nur um Barrierefreiheit im baulichen Sinn, sondern auch um eventuell bestehende Mauern in den Köpfen der Schüler, Lehrer, Sachaufwandsträger usw. Durch verschiedene Aktionen soll ein Perspektivwechsel angebahnt werden.
Am Ende der Seminarphase sollen die Ergebnisse in Form einer Ausstellung (eventuell mit Rahmenprogramm) vorgestellt werden.
Abschlusspräsentation im November 2010
Der Plan, unsere Abschlusspräsentation in Form einer Ausstellung mit Rahmenprogramm zu gestalten, die der Öffentlichkeit zugänglich sein sollte, stellte uns vor eine logistische Herausforderung. Um sie zu bewältigen, teilte sich das Seminar in drei Teams mit klar umgrenzten Aufgabenbereichen: ein Public Relations-Team, ein Ausstellungs-Team und ein Rahmenprogramm-Team. Die Gesamtkoordination oblag einer Schülerin, die von der Seminarlehrkraft unterstützt wurde.
Mit den Einzelheiten der wochenlang auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen sollen Sie hier nicht behelligt werden. Überzeugen Sie sich lieber vom Ergebnis. Die folgenden Beiträge gewähren einen kleinen Einblick, wie wir unser Motto „Perspektivwechsel“ umzusetzen versuchten.
(R. Deiminger-Goldschalt)
Veranstaltungsprogramm
13 Uhr: Grußwort des Schirmherrn Bürgermeister Feil
Gedanken zur Ausstellung: Fr. Deiminger-Goldschalt
14 Uhr: kurzes szenisches Spiel zum Thema Pränataldiagnostik
15 Uhr: Vortrag der Behindertenbeauftragten der Universität Salzburg, Fr.Steger, zum Thema „Bildung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung“
16 Uhr: Vorführung mit Partnerhunden aus der Hundeschule Weitwörth
Rahmenprogramm mit Mitmach-Stationen
- Buttonmaschine und Glücksrad
- Infostand der Lebenshilfe
- Fotoausstellung
- Ausstellung des P-Seminars Ethik
- Bistro
- Rollstuhlparcours
- Leseraum
- Crüppel-Cabaret München (Film)
- Sehbehinderung
- Cerebralparese
- Hörbehinderung
Grußwort des Schirmherrn, Herrn Bürgermeister Feil
Sehr geehrter Herr Direktor Kotter,
Frau Deiminger-Goldschalt,
liebe Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Ethik,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
ein chinesisches Sprichwort lautet: „Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten.“ Und genau das haben Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, gemacht: Im Rahmen Ihres P-Seminars haben Sie nicht nur Erfahrene gefragt, sie haben vielmehr auch durch Ihre Praktika selbst Erfahrungen gesammelt. Ziel der heutigen Veranstaltung ist es nun, Ihre Erfahrungen und die anderer an uns weiterzugeben.
Sie steht unter dem Motto „Perspektivwechsel“ und versucht, neue Sichtweisen zu eröffnen. Sie möchte dazu beitragen, vor allem Barrieren im Kopf zu überwinden. Diese Barrieren sind oftmals größer und schwerwiegender als die konkret fassbaren Barrieren, auf die Menschen mit Behinderung im Alltag stoßen, sei es der zu hohe Bordstein für die Rollstuhlfahrer oder das fehlende akustische Ampelsignal für die Blinden.
Barrieren im Kopf lassen sich nur überwinden, wenn sie als solche erkannt werden und wenn die Menschen bereit sind, gewohnte Denkweisen zu verlassen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen.
Denn leider zeigt es sich immer wieder, dass Nicht-Behinderte wenig wissen über Menschen mit Behinderungen. Und deshalb sind sie oft unsicher und befangen, wenn sie Betroffenen begegnen. Sie wissen weder genau, wie sie reagieren sollen oder am besten helfen können, noch, wozu Menschen mit einer Beeinträchtigung selbst gut in der Lage sind. Manche sehen einfach weg, andere sind überfürsorglich; und nur den wenigsten gelingt auf Anhieb ein ungezwungenes Verhalten.
Deshalb bin ich froh, dass die heutige Veranstaltung auf diese Thematik aufmerksam macht und einen Anstoß bietet, sich mit den Lebensbedingungen, den Problemen und den Wünschen der etwa zehn Millionen Betroffenen in Deutschland auseinander zu setzen. Ich möchte mich bei allen, die dieses Projekt angestoßen, begleitet und letztlich umgesetzt haben, ganz herzlich bedanken, genauso wie bei allen Besucherinnen und Besuchern, die heute den Weg in unser Rottmayr-Gymnasium gefunden haben.
Zehn Millionen Deutsche haben eine mehr oder weniger schwere Behinderung; das ist, um die Dimension zu verdeutlichen, etwa ein Achtel unserer Bevölkerung. Einige sind von Geburt an behindert, die Mehrheit jedoch wird es im Laufe ihres Lebens als Folge einer Erkrankung oder eines Unfalls. Das heißt, es kann jeden von uns treffen, plötzlich in der bislang üblichen Lebensführung beeinträchtigt zu sein. Was das bedeutet, macht sich – verständlicherweise – niemand gern vorher klar. Und deshalb wird das Problem auch in der Gesellschaft gern verdrängt.
Weil sich die Öffentlichkeit nur selten damit auseinander setzt, gibt es auch nur ein eher diffuses Bild von Behinderten. Weit verbreitet ist, bei Behinderung ausschließlich an Defizite zu denken. Ein Mensch mit einer Behinderung – so ist allenthalben zu hören – ist jemand, der etwas nicht kann. Nicht laufen oder nicht hören, nicht gut lernen oder nicht wie andere am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Behinderte werden meist über ihre Defizite definiert, ihre Fähigkeiten hingegen finden kaum Beachtung.
Mit anderen Handicaps geht die Öffentlichkeit anders um. Jemand, der nicht so gut sehen kann, bekommt Kontaktlinsen oder eine Brille. Sie gleichen seinen „Mangel“ – Mangel in Anführungszeichen – aus, der im Übrigen auch mit Weit- oder Kurzsichtigkeit eine ins Positive gewendete Bezeichnung erhalten hat. Mit der Sehhilfe ist dann der Fall erledigt; kein Mensch denkt, wenn er Brillenträger trifft, an Defizite oder mangelnde Fähigkeiten.
Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich will ich jetzt Kurzsichtigkeit nicht mit Blindheit oder Lähmung in eine Reihe stellen. Worauf es mir ankommt, ist, auf die unterschiedlichen Blickwinkel zu verweisen, die unterschiedliche Perspektive. Und vor allem möchte ich darauf verweisen, dass Menschen mit Behinderungen wie andere das Recht haben, nicht auf ein Merkmal ihrer Persönlichkeit oder ihrer Lebensweise reduziert, sondern als ganzer Mensch, mit allen Facetten, gesehen zu werden. Und damit auch zu registrieren, was sie alles leisten können und wozu sie fähig sind.
Gefragt werden sollte jedoch danach, was sie brauchen beziehungsweise was nötig wäre, damit sie wie andere am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. In Dänemark und Großbritannien werden Menschen mit Behinderung als „persons with special needs“ bezeichnet, also als Personen mit besonderen Bedürfnissen oder einem besonderen Bedarf. Hier klingt bereits in der Definition an, dass es Lösungsansätze gibt. So wie die Brille dem Kurzsichtigen Abhilfe schafft, so tut es der abgesenkte Bordstein dem Rollstuhlfahrer. Oder die Erfahrung für einen Menschen mit geistiger Behinderung, dass man ihm etwas zutraut, dass man ihn Schritt für Schritt fördert und fordert.
Denn es kommt nicht darauf an, zu fragen, was jemand nicht kann, sondern zu fragen, was getan werden kann, damit er sich in die Gesellschaft eingliedert und seine Möglichkeiten nutzen kann.
Dass dieses Projekt überhaupt möglich wurde, auch das muss bei aller Kritik einmal gesagt werden, verdanken wir übrigens auch dem so viel gescholtenen G8.
Ich freue mich deshalb sehr, dass an unserem Gymnasium nicht immer nur der Fokus auf die negativen Seiten des G8 gerichtet wird, sondern dass auch versucht wird, neu entstandene Chancen zu nutzen.
In diesem Sinne wünsche ich dem Projekttag einen großen Erfolg und eine möglichst breite Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.
Eine Auswahl der Einträge in unser Besucherbuch
Sehr geehrte Frau Deiminger-Goldschalt! Liebe P-Seminaristinnen!
Herzlichen Glückwunsch zu eurer äußerst gelungenen, informativen Ausstellung. Ich bin sicher, in diesem Seminar habt ihr wirklich fürs Leben gelernt. Mein Wunsch ist, dass über Euren persönlichen Gewinn hinaus der Inhalt der Ausstellung zu vielen Menschen nach draußen getragen wird und zu einem einfühlsameren Mitdenken in der Gesellschaft und Politik führt.
Franz Eder, 2. Bürgermeister
Liebe P-Seminaristinnen, sehr geehrte Frau Deiminger-Goldschalt,
„dankeschön“ und herzliche Gratulation für Euren Mut, eure Arbeit und Euer „Augen-, Ohren- und Herzöffnen.“
L. Herzog, Altbürgermeister
Wir fanden die Ausstellung wirklich interessant und hatten auch Spaß am Ausprobieren. Wir werden auf jeden Fall mit offeneren Augen und Ohren weitergehen. Danke,
Vielen Dank für die sehr gut organisierte Veranstaltung und die super Stationen zum Testen und Ausprobieren.
Gute Idee aus der Lebenserfahrung von Behinderten zu lernen. Hoffentlich auch für die Schülerinnen eine tolle Erfahrung. Vielen Dank, ein toller Projekttag!
Ganz hervorragend gemacht. Herzlichen Glückwunsch.
Hannelore Bohm, Behindertenbeauftragte
Ein sehr interessantes und aufklärendes Projekt.
Tolle Erfahrungen! Vielen Dank für die Mühen!
Ich fand das ganz toll, besonders die engagierte Arbeit von Tina, Sonja, Julia, Diana, Sarah, Franzi, Nicky, Julia, Sandra, Franzi und Co. Ihr seid Spitze
Das war eine ganz hervorragende Veranstaltung, die durchaus einen „Perspektivwechsel“ ermöglichte. Es ist erstaunlich, was junge Menschen erreichen können und darstellen. Herzlichen Dank an das Seminar und Fr. Deiminger-Goldschalt für das Engagement.
Liebes P-Sminar EthEngagement sehr begeistert! Super Ausstellung, superWorkshops, super Vorträge J Großes Lob!
… denn wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind Diesen Satz werd ich mit nach Hause nehmen, und noch, wie meine Schüler mich Lehrer dazu an- und verleiten, meine Perspektive zu verändern, wie sie meinen verschütteten Idealismus meiner eigenen Jugend wieder wachrütteln. Danke!
Ich denke, es ist sehr wichtig, den Menschen immer wieder das Thema der Behinderung mancher vor Augen zu führen. Diese Veranstaltung hat dies meiner Meinung nach sehr gut geschafft. Vielen Dank!
Hervorragend organisiert und sehr interessant! Auch lustig! (die Hunde)
Liebe Regina, liebes P-Seminar! Vielen Dank für diesen interessanten, spannenden und bewegenden Nachmittag! Uns hat es sehr gut gefallen – den Jungs vor allem der Rollstuhl-Parcours und natürlich die Hunde – wie offen und doch sensibel Ihr an das Thema Behinderung herangegangen seid!! Ein riesen Lob und Hochachtung vor der vielen, vielen Arbeit!
Liebe P-Seminarler, euer Perspektivwechsel-Abend war sehr gut vorbereitet. Eine engagierte, gut vorbereitete Veranstaltung. Dickes Lob, wir hoffen, ihr gebt euch weiter solche Mühe. Besonders die Hundeshow war faszinierend.
Die Hundeshow hat mir sehr gut gefallen, mit den fachkundigen Erklärungen bin ich gut zurecht gekommen
Ja die Dichtheitsbrille war geil, des weiteren waren die Hunde sehr putzig
Die Mädls haben sich wahnsinnig viel Arbeit gemacht und auch unliebsame Themen angesprochen. Jeder sollte sich öfter in die andere Perspektive versetzen, um ihn besser zu verstehen.
Einblicke in unsere Arbeit im Schuljahr 2009/10
Besuch des Förderzentrums München
Am Donnerstag, den 1. Oktober besuchten die Teilnehmerinnen des P-Seminars Ethik zusammen mit Frau Deiminger-Goldschalt das Förderzentrum für Menschen mit Behinderung in München, um am Projekt Perspektivwechsel teilzunehmen. Dieses von der Ludwig-Maximilians-Universität wissenschaftlich begleitete Projekt dient dazu, nicht behinderten Menschen einen Eindruck davon zu vermitteln, wie es ist, mit einer Behinderung leben zu müssen. Unterstützt von zwei Sozialpädagogen leiteten Anita Donaubauer und drei weitere Bewohner des Förderzentrums, Seppi, Berni und Dennis, dieses Seminar. Als Einleitung hielt Anita Donaubauer einen aufschlussreichen medizinischen Vortrag zum Thema infantile Zerebralparese.Anschließend wurden wir in drei Kleingruppen eingeteilt, um verschiedene Stationen zu durchlaufen.Als Erstes hatten wir die Möglichkeit, an einer Gesprächsrunde mit Seppi und Berni teilzunehmen. Hier überraschte uns Berni mit seiner englischen Begrüßung, mit der er uns demonstrierte, dass es ihm trotz seiner Behinderung möglich ist, Fremdsprachen zu erlernen. Anschließend hatten wir die Chance, Antworten auf alle unsere Fragen zu bekommen. Wir erfuhren interessante Dinge über Alltag, soziales Leben und Probleme eines Menschen mit Behinderung.
Als Nächstes versuchte Anita Donaubauer uns einen möglichst guten Eindruck davon zu geben, alltägliche Situationen mit einer Spastik meistern zu müssen. Zuerst bekam jeder einen Handschuh mit zugenähtem Daumen und angenähtem Zeigefinger für die rechte Hand, wohingegen die linke Hand zu einer Faust geballt werden musste.
So versuchten wir einen Apfel zu schälen oder Schnürsenkel zu binden. Außerdem bekamen wir die Aufgabe, in einem Rollstuhl sitzend alltägliche Dinge - wie z.B. einen Ordner aus einem Regal holen - zu erledigen, was zusätzlich dadurch erschwert wurde, dass wir auf einem Gummiband saßen, an dem unsere Handgelenke festgebunden waren.
Durch diese Aufgaben konnten wir spüren, gegen welche Widerstände im Körper ein Mensch mit Zerebralparese ständig ankämpfen muss. Die dritte Station war ein Rollstuhlparcours. Zuerst wurden uns die Einzelteile und der Umgang mit einem Rollstuhl erklärt, woraufhin wir selbst das Fahren und Schieben eines Rollstuhls durch einen Parcours ausprobieren durften, was erstaunlich viel Kraft kostete.
Zu guter Letzt trugen wir unsere Erfahrungen in einer Abschlussrunde zusammen und kamen zu der Erkenntnis, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigte und ganz normale Menschen sind, die im Alltag ab und zu ein bisschen Hilfe benötigen.
Dieses Projekt ermöglichte uns einen Perspektivwechsel, durch den wir viel gelernt haben. Die dort gewonnen Erfahrungen werden uns nicht nur für dieses Schulfach, sondern für unser ganzes Leben nützlich sein. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei Anita, Seppi, Berni und Dennis für ihre Bemühungen bedanken.
Julia Wiesbacher, Tamara Tries (Q11a
Gespräch mit der Schwerbehindertenbeauftragten
Externe Partner sind für die P-Seminare sehr hilfreich. Hier ein Foto von einem Besuch, den die Schwerbehindertenbeauftragte des Landkreises BGL , Frau Hannelore Bohm, unserem Seminar am 4. Februar 2010 abgestattet hat. Wir konnten durch ihren Vortrag viel Wissenswertes über die Situation von behinderten Menschen in unserem Landkreis erfahren.
Integratives Grillfest 2010
Alljährlich wird vom Pfadfinderstamm Christopherus Mitterfelden ein integratives Grillfest für Menschen mit und ohne Behinderung veranstaltet. Am 24. Juli 2010 war es wieder soweit, aber dieses Mal haben nicht nur Mitglieder des Pfadfinderstamms das Grillfest organisiert, sondern es konnten sich auch drei Schülerinnen des Rottmayr-Gymnasiums im Rahmen des P-Seminars Ethik bei der Gestaltung des Programms einbringen.
Traditionell gibt es ein buntes Rahmenprogramm, das für fröhliche Stimmung und ein harmonisches Miteinander sorgt, bevor gegrillt wird und das Fest nach dem Essen beim gemeinsamen Liedersingen zu Ende geht.
Da das diesjährige Grillfest unter dem Motto „Spuren hinterlassen“ stattfand, wurden zu Beginn Namensschilder in Form von Füßen gebastelt. Auch eine weitere Attraktion orientierte sich am Motto des Festes: So hatte jeder die Möglichkeit, einen Gipsabdruck seiner Hand zu machen, der dann auf Wunsch bemalt und verziert wurde und nach Hause mitgenommen werden konnte.
Die gute Stimmung konnte auch nicht dadurch getrübt werden, dass das Fest aufgrund des schlechten Wetters von draußen ins Pfarrzentrum St. Severin verlegt werden musste.
Nachdem der Frauenbund für das leibliche Wohl gesorgt hatte, wurde nach diversen Spielen noch gemeinsam gesungen und die 40-50 Gäste traten allmählich die Heimreise an.
Auch wenn eine derartige Veranstaltung kein reines Vergnügen ist, wenn man sie als Verantwortlicher und Helfer mitmacht, war es dennoch eine schöne Erfahrung, diesen teilweise schwerer geistig behinderten Menschen eine Freude zu machen und ihre Dankbarkeit zu erleben.
Julia Wiesbacher, Q 11a























