P-Seminar Französisch auf dem Berufsorientierungstag des BR
Nach einer Zugfahrt und einem kurzen Marsch zu Fuß erreichten wir das Hauptgebäude des BR am Rundfunkplatz in München. Dort wurden wir freundlich von jungen Mitarbeiterinnen des BR empfangen und in einen großen Sitzungssaal begleitet. Nach kurzer Wartezeit war der Saal mit etwa 200 weiteren Schülern und deren Lehrern gefüllt. Es folgten zwei Vorträge, in denen wir an zwei Beispielen die Vielschichtigkeit der beruflichen Werdegänge und der journalistischen Tätigkeit gezeigt bekamen. So berichtete ein Moderator des Kinderfunks, wie ein Beitrag für den Kinderfunk entsteht und welche vielfältige redaktionelle und technische Einzelarbeit von der ersten Idee über Recherche, Interviews und dem Schnitt bis zur Sendung dahintersteckt.
„Gute Praxiserfahrungen wichtiger als Noten“
Interessant war auch zu erfahren, dass viele Mitarbeiter sogenannte feste freie Mitarbeiter sind und damit nur für ihre jeweiligen Sendebeiträge bezahlt werden. Betont wurde aber auch die große Freiheit, die man als freier Journalist genießt. Wir erfuhren zudem, dass Abitur-oder Examensnoten weniger wichtig für den Berufsweg des Journalisten sind als gute Praxiserfahrungen.
Der zweite Vortrag des Hörfunkkorrespondenten des BR in Berlin, Wolfgang Vichtl, war sehr spannend. Wir erhielten einen Einblick in den Alltag des politischen Berichterstatters und erfuhren zum Beispiel von einem Stufensystem, unter dem Informationen in Berlin zwischen Reportern und Politikern ausgetauscht werden. Informationen werden von Politikern entweder als Stufe eins, zwei oder drei klassifiziert, was angibt, ob die Reporter die Aussage mit Namen als Originalton senden dürfen, nur indirekt darüber schreiben dürfen und dabei aber die konkrete Quelle nicht nennen dürfen („aus Regierungskreisen war zu erfahren, dass…“) oder sie gar nicht veröffentlicht werden dürfen und nur der Hintergrundinformation der Journalisten dienen. Diese und viele andere Informationen gaben uns sehr anschauliche Eindrücke („da müssen Sie schon einmal 12 Stunden ohne Essen auskommen…“) über die Tätigkeit von Journalisten in Berlin.
Sounddesign im Digitalen Wohnzimmer
Danach wurden die Besucher durch ein Losverfahren in Gruppen eingeteilt, die jeweils einen geführten Rundgang im Funkhaus machten, die Sendestudios von Bayern 1 bis B 5 aktuell und On3 bei einer Livesendung besuchten und Einblicke in das Tonträgerarchiv, die Multimedia-Abteilung und die Abteilung Neue Technologien („Digitales Wohnzimmer“) bekamen. Das Jugendradio und Jugendfernsehen On3, das allerdings nur über das Internet sendet, verfügt über die technisch modernsten Produktionsräume in ganz Europa. Wie erwartet, machten alle Redakteure und Techniker dort einen recht jungen, wenn auch nicht mehr jugendliche Eindruck.
Nach dem Mittagessen erläuterte ein Redaktionsleiter von Bayern 2 wie beim Rundfunk mit Sounddesign (zu vergleichen mit dem Layout bei Tageszeitungen) Sendungen und das Programm strukturiert werden. Fachbegriffe wie Signet, Jingle, Stationvoice, Claim und Musikbett wurden akustisch vorgeführt.
Während der zweiten Runde der Hausführungen bekamen die Schüler Gelegenheit mit populären Redakteuren wie Stephan Lehmann von Bayern 1 oder Susanne Rohrer von Bayern 3 in ihren Live-Sendungen zu sprechen. Eine weitere Gruppe konnte den Programmredakteur von Bayern2, Gregor Hoppe, in seinem Büro im 14. Stock des BR-Hochhauses zu einem Gespräch treffen.
Mit vielen bleibenden audiovisuellen Eindrücken von diesem langen Tag beim BR machten wir uns euphorisch auf den Rückweg zum Hauptbahnhof. Und jedesmal, wenn wir das Radio einschalten, kommen vielleicht Erinnerungen an die schallisolierte, technoide Studioatmosphäre…
Zusammenarbeit mit dem BR
Von diesen Eindrücken motiviert entstand im Seminar der Wunsch, selbst Erfahrungen im Audiobereich zu sammeln. So konnte die BR-Korrespondentin für Südostbayern, Gabi Toepsch, für einen Fortbildungsnachmittag zum Thema Reportage und Feature noch im Juli gewonnen werden. Mit den erworbenen Fertigkeiten sollen dann im September während der Studienfahrt nach Paris und Versailles Reportagen und Features erstellt werden. Auch für die redaktionelle und technische Nachbereitung im Herbst ist mit dem BR eine Zusammenarbeit vereinbart.
(Lukas Köstler/Thomas Stolz)
Internationale Projektwoche in Poitiers 2011
Bereits zum zweiten Mal konnten Schülerinnen und Schüler aus den 9. und 10. Klassen des Rottmayr-Gymnasiums Laufen an der Internationalen Woche am Lycée Pilote Innovant International in Jaunay-Clan bei Poitiers in Frankreich teil, wo vom 14.-22. März 2011 Schülerdelegationen aus insgesamt neun europäischen Ländern zusammenkamen.
In einem klassenübergreifenden Projekt hatten sich die 10 Schüler auf diese europäische Begegnung in Westfrankreich vorbereitet. Es wurde eine 10-minütige Präsentation zum Thema „Tanz und Musik aus aller Welt“ gearbeitet, die im Konzert mit den anderen europäischen Schülerdelegationen aus Schweden, Spanien, Italien, Polen, Rumänien, Russland, den Niederlanden und Malta dem internationalen Publikum einen möglichst originellen und vielfältigen Blick auf das eigene Land bieten sollte.
Kulturprogramm und Projektarbeit
Auch diesmal gab es wieder ein vielfältiges Kultur-, Arbeits-, Unterrichts- und Besichtigungsprogramm in der Region um Poitiers und des Multimediaparks Futuroscope, das die die Begegnung der Jugendlichen beförderte. So konnten die Schüler im Verlaufe der Woche in vielen international besetzten Arbeitsgruppen ihre Ideen austauschen und ihre Fremdsprachenkenntnisse umfassend anwenden und ausbauen. Im schuleigenen Radiosender Delta FM wurde eine Sendung zu Aspekten der europäischen Sprachenvielfalt produziert und gesendet, weitere Workshops beschäftigten sich zum Beispiel mit chinesischer Kalligraphie, Molekularküche, Musikkomposition, Renaissancetänzen, europäischer Kunstgeschichte, Übersetzung und Vergleich von Sprichwörtern , nationale Stereotypen in der Werbung oder mathematischen Modellen zur Berechnung des „ökologischen Fußabdrucks“. Am Höhepunkt der Woche stellten sich die verschiedenen Schülerdelegationen einem breiten Publikum vor. Die Delegation aus Laufen präsentierte zunächst zu einer live gespielten und gesungenen Version von Samuel Harfts „Alles Gute zum Alltag“ eine kurze Schau von Schnappschüssen aus dem Schulalltag, um dann mit einer fetzigen Hip-Hop-Tanzeinlage dem begeisterten Publikum zu zeigen, dass Bayern auch anderes zu bieten hat, als Dirndl und Bierzeltmusi. Am letzten Tag führte ein Ganztagesausflug an die Atlantikküste nach La Rochelle, wo die Schüler bei frühlingshaftem Sonnenschein die historische Hafenstadt besichtigten.
Europäische Schülermobilität und Schulpartnerschaft
Die Internationale Woche diente auch der Vertiefung und dem Ausbau der Schulpartnerschaften auf individueller und schulischer Ebene. Sa kam nach Pfingsten eine Schülerin des LP2I mit einem Brigitte-Sauzay-Stipendium für einen mehrwöchigen Gastaufenthalt an unsere Schule. Ihre Laufener Gastgeberin wird ihrerseits Anfang September für zwei Monate nach Jaunay-Clan gehen. Insbesondere konnte auch die Planung für ein gemeinsames, für zwei Jahre ausgelegtes Comenius-Projekt zum Thema „Nachhaltigkeit und Lebensstile in Europa“ zusammen mit dem französischen Gymnasium und vier weiteren Partnerschulen abgeschlossen werden. Das Projekt, für das Mittel der Europäischen Union beantragt wurden, wird im September 2011 zunächst im Rahmen eines P-Seminars in der Oberstufe starten.
(Thomas Stolz)
Internationale Projektwoche in Poitiers 2010
Vom 9.-16. März 2010 nahmen Schülerinnen und Schüler aus den 10. Klassen des Rottmayr-Gymnasiums Laufen an einer Begegnung mit Schülerdelegationen aus sieben anderen europäischen Ländern an der Internationalen Woche am Lycée Pilote Innovant International in Jaunay-Clan bei Poitiers in Frankreich teil.
In einem klassenübergreifenden Projekt im Französischunterricht hatten sich die 6 Schülerinnen und 4 Schüler intensiv auf diese europäische Begegnung in Westfrankreich vorbereitet. Es galt zunächst, eine etwa 15-minütige Präsentation auszuarbeiten, die im Konzert mit den anderen europäischen Schülerdelegationen aus Großbritannien, Spanien, Italien, Polen, Rumänien, Dänemark und Russland dem internationalen Publikum einen möglichst originellen und vielfältigen Blick auf das eigene Land bieten sollte.
Kulturprogramm
Den französischen Gastgebern war es gelungen, mit einem ausgewogenen, vielfältigen Kultur-, Arbeits- und Besichtigungsprogramm in der Region um Poitiers und dem Multimediapark Futuroscope die Begegnung der europäischen Jugendlichen zu befördern. So konnten die Schüler im Verlaufe der Woche in vielen international besetzten Arbeitsgruppen ihre Ideen austauschen und ihre Fremdsprachenkenntnisse umfassend anwenden und ausbauen. Interessant wurde es gerade dann, wenn einem der richtige Ausdruck für eine bestimmte Idee fehlte und man auf das Verständnis und die Hilfe des anderen europäischen Partners angewiesen war.
Projektarbeit
Einer der Schwerpunkte der Projektarbeit der Laufener Gruppe war die eigenständige Redaktion und Aufnahme einer Radiosendung im Studio des schuleigenen Rundfunksenders DeltaFM zum Thema der Sprachenvielfalt Europas. Andere Ateliers beschäftigten sich etwa mit der Frage der regenerativen Energien in Europa, sinnvoller Entwicklungshilfe für afrikanische Länder, der Bildung von Klischeevorstellungen und Stereotypen innerhalb Europas, Geologie und Seismologie, literarischer Übersetzung, Vergleich der Werbung in Europa und der Programmierung von Robotern. Am letzten Tag führte ein Ganztagesausflug an die Atlantikküste nach La Rochelle, wo die Schüler bei erstmals frühlingshaften Temperaturen die historische Altstadt erkundeten.
Der Europäische Abend
Am Höhepunkt der Woche, dem Europäischen Abend, stellten die verschiedenen Schülerdelegationen einem breiten Publikum ihr Herkunftsland, ihre Region und ihre Schule vor. Der Abend verging angesichts der einfallsreichen, interessanten und zum Teil mitreißenden Beiträge wie im Fluge.
Die Delegation aus Laufen bot dem Publikum einen kritisch-ironischen Blick auf einige gängige Klischeevorstellungen über Deutschland (Pünktlichkeit, solide und sportliche Automobile, Bierzeltseeligkeit und eine Karikatur einer gewissen Spezies von Touristen auf einer Mittelmeerinsel…), um daraufhin in einem selbstgedrehten Kurzfilm Südostbayern, Salzburg und den Alltag am Gymnasium zu präsentieren.
Unser Kurzfilm
Hier können Sie unser Video anschauen - aus Urheberrechtsgründen leider ohne Soundtrack. Aber schalten Sie doch einfach Ihre Lieblingsmusik an und genießen Sie die Eindrücke von Laufen, unserer Schule und Salzburg.
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(Th. Stolz / i.A. U. Schleypen)
FrancoMusiques 2009/10 (Klasse 9a)
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a haben mit großer Begeisterung am Wettbewerb „Francomusiques 2010“ im Rahmen des Musik- und Französischunterrichts teilgenommen.
Sie haben unter der Leitung von Frau Erhard und Frau Mayer das Lied komponiert und den Text verfasst, der dann zur Melodie gesungen wurde. Gerade gegen Ende der Arbeitsphase sind viele unvorhergesehene Schwierigkeiten aufgetreten, die jedoch dank des großen Engagements der Schüler und der Aufnahmeleiterin Frau Erhard bewältigt werden konnten. Mit Spannung wird die Bewertung durch die Jury in Berlin erwartet.
Unser Lied zum anhören und mitlesen:
Prix des Lycéens allemands 2010 (Klasse 11a)
„Ein Buch auf Französisch lesen? Da versteht man doch gar nichts!“ Die Reaktionen von Schülern auf eine Lektüre im Französischunterricht sind oft sehr zurückhaltend. Die Schüler der Klasse 11a des Rottmayr-Gymnasiums haben sich von der komplizierten Sprache aber nicht abschrecken lassen: Sie haben nicht nur sage und schreibe vier Bücher in der Originalfassung gelesen und mit ihrem Lehrer, Dr. Uwe Schleypen, im Unterricht diskutiert, sondern wirken auch in der Jury des Jugendliteraturpreises Prix des lycéens allemands mit. Dies ist ein Jugendliteraturpreis, der seit 2004 von der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Berlin, dem Bureau du Livre de Jeunesse, sowie den Kultusministerien der Länder in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Verlag organisiert wird. Deutsche Schüler bilden die Jury und entscheiden im März 2010 über den besten französischen Roman aus den nominierten Titeln. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 € wird dem besten Roman zugesprochen und der Übersetzung des Werks ins Deutsche dienen.
Dieses Jahr standen vier Romane zur Auswahl: « La gazelle» von Hubert Ben Kemoun, « Mon amour kalachnikov » von Sylvie Deshors, « L’âge d’ange » von Anne Percin und « Orages » von Sonia Ristic.
L’âge d’ange ist eine tragische Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität sowie über Homophobie, soziale Ungerechtigkeit und Gewalt, da die zwischen Liebe und Freundschaft schwankende Beziehung der Protagonisten durch einen Schicksalsschlag beendet wird. Dass das Geschlecht der Hauptperson dem Leser bis zum Ende verborgen bleibt, macht den besonderen Reiz dieses Romans aus. La gazelle schildert in dem gedanklichen Monolog einer Marathonläuferin die Auseinandersetzung der Protagonistin mit ihrer Familie, der schweren Krankheit ihrer Mutter, aber auch mit ihrer unglücklichen ersten Liebe und der Selbstüberwindung und Kraft, die sie das Laufen kostet. Orages spielt in Serbien, der Heimat der Protagonistin, vor dem Hintergrund des Balkankrieges spielt. Als diese dorthin zurückkehrt, trifft sie auf ihre Jugendliebe, die eine Art Besessenheit und Abhängigkeit in ihr auslöst. Außerdem muss sie gegen ihre Anorexie ankämpfen. Auch der Krimi Mon amour kalachnikov, in dem die Themen moderne Sklaverei und Immigration behandelt werden, stand zur Auswahl. Ein Mord muss aufgeklärt werden und die Hauptpersonen wird verdächtigt. Doch erst am Ende der Geschichte stellt sich heraus, dass die chinesische Sklavin, die die Familie des Opfers versteckt gehalten hat, die Täterin ist. Diese ist es auch, an die die anfänglich Verdächtigte ihren Partner verliert.
Nach hitzigen Diskussionen entschied sich die Klasse 11a mit großer Mehrheit für « Mon amour kalachnikov ». Am 23. Februar vertrat Florian Sepp seine Mitschüler bei der Landesjury in München. Hier setzte sich schließlich « Orages » durch, der Roman, der in der Klassenjury auf dem zweiten Platz gelandet war, und der schließlich durch die Bundesjury auf der Buchmesse in Leipzig am 18. März mit dem Prix des lycéens allemands ausgezeichnet wurde.
(Julia Wiesbacher / U. Schleypen)
Prix des Lycéens allemands 2009 (LK Französisch)

- Der Leistungskurs Französisch 2008/2010
Der Prix des lycéens allemands ist ein Literaturpreis, der seit 2004 von der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Berlin, dem Bureau du Livre de Jeunesse, sowie den Kultusministerien der Länder in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Verlag organisiert wird.
Auch der Leistungskurs Französisch der zwölften Klasse unseres Gymnasiums nahm unter der Leitung von Dr. Uwe Schleypen daran teil. Bereits vor den Sommerferien erhielten wir die fünf für den Preis nominierten Jugendbücher, die jeder Schüler bis zur Juryentscheidung Ende Januar las. Die Inhalte der fünf nominierten Bücher befassten sich mit ganz unterschiedlichen Themen: „Alors partir“(Julia Billet) handelt von einem jungen Roma, der versuchen muss, sein Leben zwischen Tradition und moderner Welt zu leben. In „Chevalier B.“ (Martine Pouchain) geht es um einen ungeschickten Jungen, der im ländlichen Frankreich lebt und mit den Problemen der ersten großen Liebe, seiner Fantasiewelt und der Realität zu kämpfen hat. Das Buch „La mémoire trouée“ (Elisabeth Combres) erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens aus Ruanda, deren jetziges Leben von traumatischen Erfahrungen zur Zeit des Bürgerkrieges und ihrer Verarbeitung geprägt ist. "Rester vivante" (Catherine Leblanc) thematisiert die gestörte Beziehung eines jungen Mädchens zu ihren Eltern und die psychischen Probleme, die dadurch entstehen. In dem Roman "Rouge métro" (Claudine Galéa) schließlich wird die Situation von Randgruppen in unserer Gesellschaft am Beispiel eines Pariser Obdachlosen dargestellt und auch kritisiert.
Die Bücher wurden im Unterricht ausführlich besprochen und diskutiert, sodass wir uns einmal mit Themen befassen konnten, die nicht zum typischen Unterrichtsstoff gehören.
Bei der schulinternen Juryentscheidung am 29. Januar 2009 stellte sich schnell heraus, dass die Entscheidung nicht so einfach sein würde, da der Kurs sich mit einer Zweidrittelmehrheit auf ein Buch einigen musste. Nach hitzigen Debatten und mehreren Wahlgängen ging schließlich knapp „Rouge métro“ als Sieger hervor. Am 17 Februar fuhr eine Schülerin nach München, um unsere Wahl bei der bayerischen Landesentscheidung zu vertreten. Dort setzte sich allerdings unser zweiter Favorit, „La mémoire trouée“, durch, das Buch, das auch bei der Bundesjury auf der Leipziger Buchmesse letztlich das Rennen machte und mit dem Prix des lycéens allemands ausgezeichnet wurde. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert, die von den Ernst Klett Verlagen in Form eines Übersetzungszuschusses für eine deutschsprachige Veröffentlichung zur Verfügung gestellt werden. „La mémoire trouée“ wird demnächst auf Deutsch im Handel erhältlich sein und wir können eine Lektüre des Romans nur empfehlen.
(Nathalie Seidl / U. Schleypen)




















