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Für Eltern:



1. Welcher Community-Anbieter ist vor allem für Kinder und Jugendliche geeignet?

Bevor Ihr Kind persönliche Daten in eine Community stellt, prüfen Sie sorgfältig welche Angaben der Community-Anbieter zum Jugend- und Datenschutz macht. Dort steht unter anderem, wie der Betreiber der Community mit den Daten umgehen wird – ob er sie zum Beispiel für Werbezwecke nutzt. Bei Fragen und Unklarheiten im Hinblick auf die Weiterverwendung persönlicher Daten kontaktieren Sie den Anbieter der Community oder den Datenschutzbeauftragten Ihres Bundeslandes. Seriöse Anbieter bieten auf der Community-Seite darüber hinaus Informationsseiten für Eltern an und beschäftigen einen Jugendschutzbeauftragten, mit dem Sie Kontakt aufnehmen können.

Tipp: Tauschen Sie sich mit anderen Erziehenden aus, fragen Sie nach deren Erfahrungen und melden Sie sich selbst einmal in einem Social Network-Portal an. So finden Sie Orientierung für den eigenen Umgang mit diesem Phänomen.

 

2. Was müssen Eltern zum Schutz der Privatsphäre Ihrer Kinder beachten?

Grundsätzlich gilt: Je sparsamer Kinder und Jugendliche bei der Angabe von persönlichen Daten und Fotos sind, desto sicherer ist das Social Networking! Einmal im Internet veröffentlichte Daten lassen sich im Nachhinein schwer kontrollieren und löschen. Achten Sie darauf, dass das Social Community-Angebot über eine technische Funktion verfügt, mit dem Ihr Kind die eigene Privatsphäre schützen kann. Seriöse Anbieter stellen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, damit Ihr Kind nur bestimmten Nutzern den Zugriff auf das eigene Profil erlauben oder aber ganz verwehren kann (z.B. durch die Aufnahme in eine "Freundesliste").

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Daten und Fotos, die Ihr Kind in der virtuellen Gemeinschaft hinterlässt und machen Sie ihm klar, dass diese für jedermann zugänglich sind und für Jahre im Internet kursieren können. Allzu viel Persönliches (wie eine Instant-Messenger-Nummer, Adresse, sehr private Fotos etc.) haben in den öffentlichen Bereichen der Communities nichts zu suchen. Informieren Sie sich außerdem selbst über die Sicherheitsfunktionen, z.B. zum Schutz der Privatsphäre und besprechen Sie diese mit Ihrem Kind.

 

3. Was müssen Sie beachten, wenn sich Ihr Kind mit einer virtuellen Bekanntschaft treffen will?

Sich im realen Leben mit einer virtuellen Bekanntschaft zu treffen, ist grundsätzlich riskant, da es keine Möglichkeit gibt, sich vorher hundertprozentig darüber zu versichern, dass die Angaben des virtuellen Gegenübers tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Auch wenn der virtuelle Gesprächspartner noch so sympathisch wirkt: Lassen Sie Ihr Kind niemals alleine – ohne erwachsene Begleitung - zu einem Treffen mit einer Internetbekanntschaft gehen!

Tipp: Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass die Angaben in den Profilen fremder User nicht zwangsläufig stimmen müssen und bleiben Sie mit Ihrem Kind im Gespräch über seine Kontakte im Internet (z.B. fragen Sie nach der „Freundesliste“ Ihres Kindes).

 

Antworten auf die folgenden Fragen, sowie weitere hilfreiche Tipss zum Thema finden Sie >> hier. (Startseite von klicksafe.de)

Welche Kosten können entstehen?

Wer kontrolliert die Communities auf jugendgefährdende Inhalte?

Was können Eltern von Cyber-Mobbing Opfern tun?

Was tun, wenn peinliche Fotos Ihres Kindes ohne Erlaubnis online gestellt wurden?

Wo finden Sie Hilfe?

 

Inhalt: klicksave.de (Eine EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz)

Auswahl und Zusammenstellung: M.Schmid

 

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