Aktuelle Erfolge bei Wettbewerben
Markus Siglreithmaier erreicht eine Anerkennung bei der 2. Runde im Bundeswettbewerb Mathematik
Nach seinem hervorragenden 3. Preis in der 1. Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik war Markus Siglreithmaier aus der Q12 nur noch einer von 156 Teilnehmern in ganz Deutschland, der sich an die äußerst anspruchsvollen Aufgaben der 2. Runde wagte. Ganz offensichtlich war er auch dieser Herausforderung gewachsen. Für die von ihm eingereichten Lösungen gab es eine Anerkennung. Wir gratulieren Markus ganz herzlich.
Gleich zwei Preisträger in der 1. Runde des Landeswettbewerbs Mathematik
Andreas Haslberger aus der Klasse 8a hat das erste Mal beim Landeswettbewerb teilgenommen. Dieser Wettbewerb richtet sich an Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10. Andreas gehört damit zu den ganz jungen Teilnehmern dieses Wettbewerbs. Umso erstaunlicher und bewundernswerter ist es, dass er gleich auf Anhieb einen 1. Preis erzielt hat.
Cornelius Kräuter aus der Klasse 9b erhielt einen 3. Preis, auf den wir ebenfalls sehr stolz sind, gibt es doch nur wenige Schüler, die in der Lage sind, Aufgaben auf diesem Niveau zu lösen.
Die Mathematiklehrer am Rottmayr-Gymnasium freuen sich mit den Preisträgern.
Bundeswettbewerb Mathematik
Markus Siglreithmaier, Klasse 10c, erzielte beim Bundeswettbewerb Mathematik eine Anerkennung für seine eingereichten Lösungen. Der Schulleiter, StD Dr. Kotter und sein Mathematiklehrer, StD Winkler, gratulierten ihm zu seinem Erfolg.
Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein bundesweit ausgeschriebener Wettbewerb, der sich an SchülerInnen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 richtet. Die Aufgaben sind äußerst anspruchsvoll und man muss viel Zeit investieren, um überhaupt einen Zugang zu dieser Art von Tüftelaufgaben zu finden. Um so erfreulicher ist es, dass Markus Siglreithmaier gleich auf Anhieb erfolgreich war.
Wettbewerbe (allgemein)
Die Mathematik-Olympiade ist ein bundesweiter Wettbewerb. Er wird in drei Runden mit steigendem Schwierigkeitsgrad durchgeführt. In der ersten Runde (diese Runde wird am RGL mit der ersten Runde des Rott-Fuchs zusammengelegt) werden drei bis vier Aufgaben über einen Zeitraum von mehreren Tagen zu Hause bearbeitet. Die 2. Runde ist in einer ca. dreistündigen Klausur in der Schule zu bewältigen. In der 3. Runde besteht eine Hälfte aus einer Klausur an der Schule, die andere Hälfte wird am darauffolgenden Tag zu Hause gelöst. Am RGL beteiligen sich vor allem Schüler der Unterstufe an der Mathematik-Olympiade.
Der Rottfuchs ist ein schulinterner Wettbewerb am RGL für die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7. Dreimal im Jahr, im Herbst, im Frühjahr und um Pfingsten erhalten die Schüler ein Blatt mit drei Knobelaufgaben, die in einem Zeitraum von drei Wochen zu lösen sind. Dabei ist auch die Zusammenarbeit in Gruppen bis zu drei Schülern möglich. In jeder der Jahrgangsstufen 5 bis 7 wird ein Jahrgangssieger ermittelt, der am Jahresende mit einem Buchpreis geehrt wird.
Der Landeswettbewerb Mathematik richtet sich bayernweit an Schüler der 8. bis 10. Jahrgangsstufe. Am Anfang des Schuljahres werden sechs äußerst anspruchsvolle Aufgaben gestellt, für deren Lösung es kein festes Schema gibt. Selbst sehr gute Schüler müssen sich mit einzelnen Aufgaben unter Umständen wochenlang auseinandersetzen, bis schließlich die zündende Idee kommt. Neben der mathematischen Begabung des Schülers ist also seine Fähigkeit und Bereitschaft, sich an einer Aufgabe „festzubeißen“, eine wichtige Voraussetzung für einen Erfolg beim Landeswettbewerb. Seit es den Landeswettbewerb gibt, also seit 10 Jahren, haben Schüler des RGL mehrfach 1. Preise gewonnen.
Aufgaben auf schwierigstem Niveau sind beim Bundeswettbewerb Mathematik zu lösen, der sich an die Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13 richtet. Auch hier haben Schüler des RGL in den letzten Jahren sehr erfolgreich abgeschnitten.
Einen Wettbewerb ganz anderer Art hat vor zehn Jahren die Ludwig-Maximilians-Universität in München ins Leben gerufen, den Tag der Mathematik. Meist am ersten Samstag im Juli fahren Schulmannschaften aus ganz Südbayern an das mathematische Institut der LMU, um dort in verschiedenen Altersklassen im Teamwettbewerb einen Sieger zu ermitteln. Bei diesem Wettbewerb war das RGL von Anfang an jedes Jahr sehr erfolgreich und stellte sogar zweimal den Sieger. Einmal war das Team des RGL sogar auf dem Titelblatt der Hauszeitschrift des mathematischen Instituts abgebildet.Nur im letzten Jahr wurde keine Mannschaft des RGL bei der Siegerehrung erwähnt: im Schuljahr 2008/09 wurde der Tag der Mathematik von der TU ausgetragen und der Modus geändert: Sieger war nicht die Mannschaft, die die Aufgaben am besten bearbeitet hat, der Sieger wurde aus allen beteiligten Mannschaften per Los ermittelt. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass das Leistungsprinzip in unserer Gesellschaft einen immer geringeren Stellenwert hat.
(M. Gantner)







