So sehen Sieger aus

Dreimal im Jahr haben unsere Schüler der fünften bis achten Jahrgangsstufe die Möglichkeit beim Landeswettbewerb "Experimente antworten" des Bayerischen Kultusministeriums teilzunehmen. Dabei gilt es zuhause selbständig eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen zu bearbeiten. Die dafür benötigten Alltagschemikalien und -geräte finden sich in jedem Haushalt oder können leicht aus Drogerien oder Baumärkten beschafft werden. Bis zu drei Schüler dürfen in einer Gruppe zusammenarbeiten und sich (so wie unsere fünf erfolgreichen Teilnehmer der Klasse 5a) bei besonders gelungenen Arbeiten über eine Urkunde freuen. Wer alle drei Aufgaben eines Jahres erfolgreich bearbeitet, hat sogar die Chance zur Preisverleihung nach München eingeladen zu werden.

Solltest auch Du jetzt Interesse bekommen haben, so kannst Du Dich gerne im Internet anmelden. Natürlich kannst Du Dich auch an Deinen Natur und Technik-Lehrer oder direkt an Herrn Römmelt wenden. 

Und jetzt ganz viel Spaß bei den immer wieder faszinierenden Aufgaben!

Thomas Römmelt

Bericht über das Sezieren eines Schweineauges in der 9.Klasse

Die 9. Klasse wartet gespannt - und doch ein wenig ängstlich - auf ihre Biologiestunde bei Frau Stelzer. Der Grund dafür: Das Sezieren eines Schweineauges steht auf dem Plan!

Die meisten Schülerinnen und Schüler betrachten die in einer Plastikschachtel auf dem Pult stehenden Augen sowohl mit Neugierde, als auch mit einigen Vorbehalten. Gerade in den ersten Schulstunden, wenn der Magen noch nicht vollkommen „auf Touren“ ist, ist ein solcher Anblick gewöhnungsbedürftig.

Da das menschliche Auge im Lehrplan der 9.Klasse steht, bietet es sich an, ein Schweineauge zu sezieren und somit etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

In Zweiergruppen wurden je ein Auge unter der Anleitung von Frau Stelzer Schritt für Schritt mit Skalpell, Schere und Pinzette untersucht. Anfangs befreiten die Schülerinnen und Schüler den Augapfel von restlichen Gewebestücken.

Hierbei erkannten sie, wie stabil und fest sowohl die Augenhaut, als auch der Augapfel an sich ist.

Anschließend schnitten sie ein kleines Fenster in die weiße Augenhaut. Nun konnte man den Lichtdurchtritt durch das Auge gut erkennen. Im Inneren des Auges angelangt, konnten die Schüler den gelartigen und durchsichtigen Glaskörper erkennen, welcher dem Auge die Form gibt. Nach dem Entfernen des Glaskörpers konnten die Mädchen und Jungs weitere Bestandteile des Auges, wie beispielsweise die Aderhaut, die Iris, oder auch die Hornhaut betrachten.

Das Highlight für die meisten Schülerinnen und Schüler war jedoch der Lupeneffekt der Linse. Hierbei wurde diese aus dem Auge genommen und auf ein Zeitungspapier mit kleiner Schriftgröße gelegt. Sehr eindrucksvoll war die Vergrößerung der einzelnen Buchstaben mit Hilfe der Linse zu erkennen.

Am Ende dieser Übungsstunde waren sich alle einig, dass sich das Überwinden der anfänglichen Skepsis gelohnt hatte, da es eine sehr interessante, spannende und aufschlussreiche Stunde war, die lange im Gedächtnis bleiben wird!

Ein ganz herzlicher Dank gilt an dieser Stelle der Metzgerei Braunsperger, welche uns auch in diesem Schuljahr wieder die Schweineaugen zur Verfügung gestellt hat.

(A.Stelzer)

So sehen Sieger aus!

Jedes Jahr nehmen unsere Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe an der Straßensammlung des Landesbundes für Vogelschutz (kurz: LBV) teil. Und stets schaffen sie es dabei, viel Geld für den guten Zweck zu sammeln. Bei der diesjährigen Straßensammlung etwa gelang unseren Schülern die Sammlung von über 1800 Euro. Unser Bild zeigt die erfolgreichste Klasse, die 5c, mit ihren Geschenken. Und auch die Natur profitiert sehr vom Sammeleifer unserer Schüler: denn obwohl nahezu alle Sammler mit nützlichen Dankeschöns belohnt werden, fließen doch über 90% des gesammelten Geldes direkt in die Naturschutz-Projekte des LBV.

Nötig ist dazu aber auch die eifrige Unterstützung der Sammlung durch die Natur und Technik-Lehrer unserer Schule, die die Verteilung der Sammlungsunterlagen übernehmen, ihre Schüler betreuen und das Auszählen des gesammelten Geldes koordinieren. Ihnen allen, den Schüler, den Lehrern und den eifrigen Spendern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Denn wie lautete doch einst der Wahlspruch der LBV-Straßensammlung: Jede Kröte zählt!

 

(Thomas Römmelt)

 

P.S.: Die nächste Haus- und Straßensammlung des LBV wird im Frühjahr 2015 stattfinden!