Laufen revisited

Große Freude herrschte beim Wiedersehen mit Lauren Thompson aus Kanada, Assistant Teacher am RGL im Schuljahr 2014/15. Derzeit verbringt Frau Thompson im Rahmen eines Forschungsstipendiums einige Wochen in München und ließ es sich natürlich nicht nehmen, ihre frühere Wirkungsstätte zu besuchen. Und weil ihr die Schüler immer noch sehr am Herzen liegen, ging sie spontan in eine 5. und dann in eine 7. Klasse, um sich über Kanada befragen zu lassen - auf Englisch, versteht sich. So erfuhren die Schüler viel Neues aus erster Hand und waren begeistert über den spontanen Unterrichtsbesuch.

R. Deiminger-Goldschalt

LMU goes Laufen

Eine feste Einrichtung am RGL sind inzwischen die Vorträge von Herrn Dr. Hünemörder, Dozent für amerikanische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.Für seinen jährlichen Vortrag für die Oberstufenschüler war diesmal (2. Februar 2017) das Thema "Immigration - of Melting Pots and Border Fences" vereinbart worden, ein wichtiges Thema im Englisch-Lehrplan der Oberstufe. Wie immer war der Vortrag in englischer Sprache, so dass die Schüler neben der landeskundlichen Informationen gleichzeitig eine gute Übungsmöglichkeit im Hörverstehen hatten.

Dass die USA das Einwanderungsland schlechthin sind, versteht sich von selbst. Ohne Einwanderung gäbe es die USA nicht, so Dr. Hünemörder. Nach einem geschichtlichen Überblick über die verschiedenen Einwanderungswellen zeigte der Dozent auch auf, wie die Einwanderungsgesetze im Laufe der Zeit immer wieder angepasst wurden. Besonders interessant wurde der Vortrag, als es um die aktuelle Situation nach Präsident Trumps Amtsantritt ging. Trumps "executive orders" zum Mauerbau entlang der mexikanischen Grenze sowie zum Einreisestopp für Muslime aus einer Reihe von Ländern sorgen derzeit USA-intern und international für enormen Zündstoff auf politischer Ebene. Die Zukunft wird zeigen, wie sehr sich das Amerika, das wir bisher kannten, verändern wird.

R. Deiminger-Goldschalt

Über etwas Abwechslung freuten sich einige Schüler der 11. Klasse im Englischunterricht. Der Ethnologie- und Filmprofessor Vincent O'Brian, der in den letzten Jahren seine Liebe zum Blues entdeckt hat, gab den Schülern eine kurze Einführung zur Bedeutung des Blues für die heutige Rock- und Popmusik. Natürlich gab er auch einige Kostproben mit Gitarre und Mundharmonika. Er erklärte sowohl Entstehung als auch Bedeutung einiger Bluessongs und brachte das Klassenzimmer zum Schwingen. "Leider viel zu kurz", fanden Lehrer und Schüler, aber O'Brian versprach, gerne wieder zu kommen.

A. Loftus