Prix des lycéens allemands 2018

Eindeutig war die Entscheidung des Q11/Q12-Französischkurses am RGL: Gewinner der vier für den Prix des lycéens allemands nominierten Jugendbücher ist Xavier-Laurent Petits Roman Le fils de l'Ursari. Es ist die Geschichte des zehnjährigen Cyprien, Sohn eines Bärenbändigers, der mit seiner Familie aus Rumänien in nach Paris geschleust wird und dort im Elendsviertel der Roma ein erbärmliches Leben führt. Doch seine besondere Begabung für das Schachspiel, die durch Zufall entdeckt wird, rettet ihn schließlich retten...

Vier Romane auf Französisch haben die SchülerInnen des Französischkurses in wenigen Monaten gelesen, sich mit deren unterschiedlichen Themen auseinandergesetzt, Buchkritiken verfasst, Collagen erstellt, die Romane vorgestellt und bewertet. In mehreren Diskussionsrunden wurde schließlich das beste Buch ermittelt und das war wirklich spannend. Denn auch die anderen Romane hatten ihre interessanten Aspekte. Zur Wahl standen auch: Anne Loyer: La Belle rouge, Coline Pierré, Martin Page: La folle rencontre de Flora et Max und Annelise Heurtier: Là, où naissent les nuages.

Sophia Blank wird schließlich im März als Vertreterin unserer Schule die Entscheidung des Rottmayr-Gymnasiums auf Landesebene verteidigen und mit den VertreterInnen anderer Schulen diskutieren. Wir sind schon gespannt, für welchen Roman sich die Landesjury des Prix des lycéens allemands entscheiden wird.

 

 

Le français par le théâtre – Französisch lernen mit Theater

Zum zweiten Mal begeisterte der französische Schauspieler und Theaterpädagoge Vincent Simon mit seinem Theaterprojekt Ramdam Schüler und Schülerinnen von der 7. bis zur 9. Jahrgangsstufe. Mit verschiedenen Spielen und Übungen entführte er sie in die ausdrucksstarke Welt des Theaters. Ausprobiert wurden Pantomimen, Stimmführung, Gestik und Körperhaltung.

 

 

Bleu - blanc- rouge: der deutsch-französische Tag am RGL

Der 22. Januar erinnert in Frankreich und Deutschland an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrag durch den französischen Präsidenten Charles de Gaulle und den deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer im Jahr 1963. Dieser Freundschaftsvertrag ist die Grundlage für die enge Freundschaft zwischen den beiden Nachbarstaaten, eine Freundschaft, die davon lebt, dass vor allem junge Menschen Kontakte pflegen, an Austauschprogrammen teilnehmen und das Nachbarland in seinen kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Besonderheiten kennen(lernen).

In diesem Sinne organisierten einige Französischklassen am 22. Januar 2016 eine französische Pause, bei der selbst gemachte französische Leckerbissen angeboten wurden: (faire) Croissants, Sandwichst, Quiche, Pain au chocolat... Bon appetit!
Musikalisch untermalt war der Pausenverkauf durch französische Chansons, die Aula mit französischen Flaggen war dekoriert.

Verschiedene Klassen hatten eine reichhaltige Ausstellung zu verschiedenen Themen der französischen Landeskunde erstellt: so gab es Plakate zu Paris und Paris multikulti, zu Toulouse, zu französscher Musik und Zungenbrechern, einen Eindruck zur Austauschfahrt in unsere Partnerstadt Brioude in der Auvergne und ein Aufklapp-Quiz zum Alltagsleben in Frankreich. Vielen Dank an alle Beteiligten für ihre Beiträge zum französischen Savoir-vivre!


Monika Schleypen