Le français par le théâtre – Französisch lernen mit Theater

Mit seinem Theaterprojekt Ramdam begeisterte der französische Schauspieler und Theaterpädagoge Vincent Simon Schüler und Schülerinnen von der 6. bis zur 10. Jahrgangsstufe. Mit verschiedenen Spielen und Übungen entführte er sie in die ausdrucksstarke Welt des Theaters. Ausprobiert wurden Pantomimen, Stimmführung, Gestik und Körperhaltung.

 

 

Auf Kommando fanden sich sich die Schüler in kleinen Gruppen zusammen und stellten eine vorgegebene Standbildsituation dar – ein Land, ein Tier, eine Lieblingsbeschäftigung,  die nach dem imaginären Fotografieren (Un, deux, trois – photo!) sich in Bewegung und Sprache verwandelte (Un, deux, trois – action!).

Kleinere Gruppen bekamen die Aufgaben, einfache Situationen darzustellen. Der Schwerpunkt des Vormittags lag auf der szenischen Interpretation von Gefühlen wie Angst (la peur), Freude (la joie), Traurigkeit (la tristesse) oder Wut (la colère).

Krönender Abschluss war das beliebte Mörderspiel, das zeigte, wie theatralisch und ausdrucksstark der Satz „Je meurs“ (Ich sterbe) gesprochen und gespielt werden kann.

Auf jeden Fall hat der Theaterworkshop allen Spaß gemacht und viele der Jugendlichen sowohl dem Theater als auch der französischen Sprache näher gebracht.

Bleu - blanc- rouge: der deutsch-französische Tag am RGL

Der 22. Januar erinnert in Frankreich und Deutschland an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrag durch den französischen Präsidenten Charles de Gaulle und den deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer im Jahr 1963. Dieser Freundschaftsvertrag ist die Grundlage für die enge Freundschaft zwischen den beiden Nachbarstaaten, eine Freundschaft, die davon lebt, dass vor allem junge Menschen Kontakte pflegen, an Austauschprogrammen teilnehmen und das Nachbarland in seinen kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Besonderheiten kennen(lernen).

In diesem Sinne organisierten einige Französischklassen am 22. Januar 2016 eine französische Pause, bei der selbst gemachte französische Leckerbissen angeboten wurden: (faire) Croissants, Sandwichst, Quiche, Pain au chocolat... Bon appetit!
Musikalisch untermalt war der Pausenverkauf durch französische Chansons, die Aula mit französischen Flaggen war dekoriert.

Verschiedene Klassen hatten eine reichhaltige Ausstellung zu verschiedenen Themen der französischen Landeskunde erstellt: so gab es Plakate zu Paris und Paris multikulti, zu Toulouse, zu französscher Musik und Zungenbrechern, einen Eindruck zur Austauschfahrt in unsere Partnerstadt Brioude in der Auvergne und ein Aufklapp-Quiz zum Alltagsleben in Frankreich. Vielen Dank an alle Beteiligten für ihre Beiträge zum französischen Savoir-vivre!


Monika Schleypen