Leitung:
OStRin Ursula Mirdita
Die Salzachmohrin
Das P-Seminar "Theaterwerkstatt" hat eine dramatisierte Fassung der Novelle "Mohrenfranzel" von Hermann Schmid (1861) erarbeitet. Die Hauptfigur dieser Erzählung, die Mohrenfranzel, ist die Tochter einer Laufener Schiffertochter und eines afrikanischen napoleonischen Soldaten. Zu der Zeit, in der die Handlung spielt, lebte Laufen an der Salzach noch von der Salzschifffahrt. Im Winter, wenn die Schifffahrt ruhen musste, verdienten sich die Schiffsleute, die Scharler, ihren Lebensunterhalt unter anderem mit dem Theaterspielen. Franzel möchte einer dieser Theatergesellschaften beitreten, doch wegen ihrer Hautfarbe lässt man sie nicht, trotz ihres überzeugenden Arguments: "Auf dem Theater ist ja das Absonderliche daheim, darum hab' ich gemeint, da müsste Platz sein für mich." Hannei, ein junger Scharler, schreibt ihr schließlich doch aus Mitleid ein Stück auf den Leib, die "Königin von Saba", worin sie als schwarze Königin einen großartigen Erfolg feiert, Hanneis Liebe gewinnt und die Eifersucht der Schiffherrentochter Wolfsind auf sich zieht. Durch eine Verstrickung ungünstiger Umstände kommt es so weit, dass sich die verzweifelte Franzel von einer fahrenden Schaustellertruppe anheuern lässt, die in einem sogenannten "Mohrentheater" auf Jahrmärkten Afrikaner ausstellt. Mit diesem Mohrentheater zieht Franzel bis in die Türkei hinunter, doch Hannei reist ihr nach und sucht sie, bis er sie schließlich findet und aus den Fängen der fiesen Schausteller befreit. Sie kehren nach Laufen zurück, heiraten - Happy End!
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850 K |
Unten findet ihr das Programm für die Abschlusspräsentation unseres Projekt-Seminars.












































































































































