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Willkommen auf der Seite der Videogruppe des RGL



Seit dem Jahr 1998 besteht die Videogruppe am RGL in ihrer jetzigen Form.
War sie früher insbesondere zur Begleitung und Dokumentation anderer schulischer Veranstaltungen gedacht, versuchen wir seither Filme zu drehen.
Und „Filme drehen“ bedeutet für uns, Geschichten erzählen, Geschichten, die eben nicht literarisch erzählt werden, sondern die sich auf die Sprache des Bildes verlassen, die ohne Erklärungen, Beschreibungen aus dem Off auskommen müssen, die narrativ die Story mit Hilfe von Ton und Bildern zeigen müssen.
Wir versuchen also jetzt, nicht mehr dokumentarisch sondern mit einem gewissen künstlerischen Anspruch zu arbeiten.
Dass dies im Rahmen einer AG, eines Wahlfaches nicht immer vollständig gelingen kann ist nachvollziehbar. Dass die fehlende Kontinuität (die Schüler stoßen meist in der 10 Klasse zur Videogruppe, drehen dann im laufe der folgenden 3 Jahre zwei Filme und gehen uns dann, durch Abitur und Verlassen der Schule für die weitere Arbeit „verloren“) und die zunehmende Belastung im schulischen Bereich (häufiger Nachmittagsunterricht) das Filmedrehen schwierig macht, kommt dazu.

 

Dennoch ist es uns in den letzten 11 Jahren gelungen, viele Filme auf hohem Niveau zu drehen.

Vier mal schon wurden wir im Rahmen der JugendFilmFörderung (JFF) unter jeweils ca. 100 eingereichten Filmen für einen von 10 Förderpreisen ausgewählt (siehe auch die jeweiligen Jahresberichte). 

Die Qualität dieser Arbeit ist auch der dauernden, kenntnisreichen und engagierten Unterstützung durch den Medienbeauftragten des Landkreises, Jack G. Hruby zu verdanken, der uns nicht nur als beratender Profi bei den Arbeiten zu den von der JFF geförderten Projekten zur Verfügung steht, sondern auch durch von ihm organisierte Seminare zur hohen Qualifikation der Videogruppenmitglieder beiträgt.

 

Interessant ist der Wahlkurs

·      für Schüler mit Interesse am Geschichtenerzählen: sie arbeiten am Drehbuch und führen u.U. später Regie

·      für zeichnerisch Begabte: sie erstellen das Storyboard

·      für Technikfreaks: sie können sich mit der Kamera, mit Licht und Ton und beim anschließenden Schnitt am     
       Computer verwirklichen

·      für Organisatoren. Sie gerieren sich als Produzent des Film, erarbeiten die Drehpläne und versuchen,
       Sponsoren zu finden.

 

Wissenswertes zum Wahlunterricht:

Der Unterricht findet grundsätzlich im Blockunterricht statt. (45 Minuten pro Woche  genügten nicht einmal für 30-sekündige Fingerübungen).

Bei jedem Filmprojekt finden mindestens drei Wochenendseminare statt:

·      Das Technikseminar, in Zusammenarbeit mit der kommunalen Medienarbeit im Landratsamt
       und Jack G. Hruby,  jeweils im November

·      Das Drehbuchseminar, bei dem die zu erzählende Geschichte in ein Drehbuch gegossen wird.   
       (Ein Beispiel finden Sie >>hier)

·      das Storyboardseminar, bei dem die wichtigsten Einstellungen in Skizzen      
       festgehalten werden, der Drehplan (Beispiel >>hier) und das weitere Vorgehen  festgelegt werden.

·      Die eigentlichen Dreharbeiten erfolgen dann über drei bis fünf Drehtage, die meist, nach 14-Stunden-Tagen,  
       zur völligen Erschöpfung aller Beteiligter führen.

·      Der Schnitt, Effekte und die Fertigstellung des Filmes beschäftigen uns für eine weitere  Arbeitswoche.

 

Kurz: Filmedrehen erfordert sehr viel Engagement, Zeit und Liebe zum Sujet.

Aber: Es fördert auch vieles: Die Beschäftigung mit dem Filmen führt meist zu einem bewussten und kritischen Umgang mit diesem Medium; man entwickelt ein ausgeprägtes ästhetisches Gespür und weiß gute von schlechten Geschichten zu unterscheiden. Und man lernt, in enger, intensiver Gemeinschaft sich zusammenzuraufen und zusammenzuarbeiten – auf das große Ziel der öffentlichen Präsentation hin.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unseren Filmen!  (Zu den einzelnen Jahresprojekten >>hier)

 

(F. Gerhaher)


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