Eine neue Ära des Sitzens hat begonnen...

die Mitarbeiter unseres neuen Schülerunternehmens Pappsolut haben es sich im Rahmen des Projekt JUNIOR und des P-Seminars Wirtschaft und Recht zum Ziel gesetzt, trendige und tatsächlich auch stabile Hocker aus Pappe (belastbar mit bis zu 160kg)  zu gestalten: Sie sind nicht nur federleicht, sondern auch variabel einsetzbar – als Sitzgelegenheit oder aber auch als Beistelltisch. Auf Grund des stylishen Designs sollte der Hocker in keinem Haushalt fehlen, er kann aber auch spontan bei Festen oder Festivals zum Einsatz kommen…

Unterstützen Sie unsere JUNIOR-Unternehmer durch den Kauf eines Hockers!

Begeistert waren nicht nur die ersten Kunden, sondern auch die Brauerei Schönramer, die sich spontan als Wirtschaftspate für das Schülerunternehmen zur Verfügung stellte – und in Kooperation mit den Schülern einen Hocker entwarf, der nun exklusiv für Pappsolut gefertigt wird. Diese Hocker sehen extrem cool aus und sind professionell bedruckt, werden auf Voranfrage gefertigt. Bei Interesse sollten Sie sich umgehend mit unseren Schülern in Verbindung setzen und sich ein Exemplar sichern! Die ersten Hocker der Sonderedition wurden am 29. Mai beim Brauereifest in Schönram verkauft. Unser Dank gilt bereits jetzt der Brauerei, insbesondere Herrn Oberlindober und Herrn Ilse von Ilsespiel in Mitterfelden für die kompetente betriebswirtschaftliche und künstlerische Begleitung unseres Projekts.

Genauere Informationen, Fotos und regelmäßig aktuelle Informationen erhaltet Ihr / erhalten Sie auf der für alle frei geschalteten Facebook-Seite des Unternehmens unter  https://www.facebook.com/pappsolut - eine offizielle Homepage ist im Aufbau - Sie können Sie unter www.pappsolut.de.rs aufrufen.

 

Das Kapital, das die Junior-Unternehmer für ihre laufende Arbeit benötigen, wurde durch den Verkauf von (speziell für den Rahmen des Projekts vorgesehenen) Anteilsscheinen erworben, und nun heißt es, ein Jahr lang die Geschäftsidee erfolgreich umsetzen. Eingeschlossen sind dabei alle wichtigen Unternehmensbereiche (Produktion, Marketing, Verkauf, Buchhaltung, Verwaltung), das Unternehmen wird nach außen durch die Vorstandsvorsitzende Sophie Ludwig bzw. durch die jeweiligen Abteilungsleiter (Anna-Lena Heintze, Hannah Lotze, Jan Dörrenberg, Max Boehringer - alle Q11) vertreten.  

Es ist erstaunlich, welche Dynamik und welche Kreativität sich in einem P-Seminar entwickeln können - die Arbeitszeit, die die Schülerinnen und Schüler in das Projekt investieren, geht weit über die im Stundenplan vorgeschriebenen zwei Wochenstunden hinaus. Mögen die Motivation und der Einsatz der Schülerinnen und Schüler durch ein erfolgreiches Geschäftsjahr belohnt werden! Darauf hoffen natürlich auch die Kapitalgeber, die wie bei einer Aktiengesellschaft im Rahmen einer Hauptversammlung am 05. Juni 2014 über den Projektrahmen, die Geschäftsidee und die Pläne für das Geschäftsjahr informiert wurden. Erfreulicherweise unterstützte uns hier die LOKWELT Freilassing, so dass wir den Gästen einen attraktiven Rahmen für die Hauptversammlung bieten konnten. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Frau Susanne Lippert für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die gute Zusammenarbeit!

Unsere Wirtschaftspaten vor Ort

Unterstützung erhalten die JUNIOR-Unternehmer neben der Brauerei Schönramer auch von diesen Wirtschaftspaten, denen unser Dank gilt:

Ilsespiel,  Geppinger Str. 12 ½, D - 83404 Ainring

Ilona und Yvonne Klinger

Christine Mühlfeldner (Werbebeschriftungen)

Koloman Wagner

Der organisatorische Rahmen

Das Projekt JUNIOR, das vom Kultusministerium als Schulprojekt anerkannt und unterstützt wird, wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen und es bietet einen ganz besonderen rechtlichen und organisatorischen Rahmen für schulische Projekte: Das Motto „learning by doing“ in Sachen Existenzgründung steht bei JUNIOR im Mittelpunkt: Junge Firmengründer führen ein JUNIOR-Unternehmen, mit dem sie sich ein Schuljahr lang bewähren müssen. Begleitet und unterstützt werden die Teilnehmer durch die JUNIOR gGmbH, eine Tochtergesellschaft des IW Köln. Sie müssen regelmäßig Unterlagen einreichen (Buchführung, Sitzungsprotokolle) und auch wie in der Realität Zahlungen (Steuern, Sozialversicherungsbeiträge, Löhne an die Mitarbeiter, Rechnungen für Vorleistungen oder Einkäufe etc.) leisten.

Das IW Köln verfügt seit vielen Jahren über Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung  von Bildungs- und Wirtschaftsprojekten. Von diesem breiten Know-how profitiert JUNIOR -  das Projekt trägt dazu bei, ein gründungsfreundliches Klima zu schaffen. Darüber hinaus muss man hervorheben, dass den Projektteilnehmern vielseitiges Informationsmaterial zur Verfügung gestellt wird (Broschüren, Handbücher, Newsletter, Buchführungsformulare) und sie ausgesprochen individuell betreut werden. So werden sie in der Ausbildung ihrer (Unternehmer-)Persönlichkeit bestens gefördert. Das JUNIOR-Unternehmen schließt im Rahmen des Projektes wirksame Verträge ab und wird im Rechtsverkehr als „echtes Unternehmen“ behandelt. Der Kapitalstock des Unternehmens liegt bei Verkauf aller 90 Anteilscheine à 10 Euro bei 900 Euro. Ziel ist es, wie bei jedem Unternehmen, Gewinn zu erwirtschaften. Die JUNIOR-Unternehmer müssen nach Abschluss des Geschäftsjahres den Kapitalgebern Rechenschaft ablegen und mit ihnen zusammen im Rahmen einer zweiten Hauptversammlung über die Gewinnverwendung zu entscheiden. 

Die Teilnahme ist für die Schülerinnen und Schüler kostenlos und nach erfolgreichem Abschluss des Projektes erhalten sie ein Zertifikat, das bei Bewerbungen für einen Ausbildungs- oder Studienplatz sehr nützlich sein kann.

Genauere Informationen zum Projekt JUNIOR finden Sie unter  http://www.juniorprojekt.de

 

(U. Walter)

 

 

 

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