Im Zeitalter der alternativen Fakten

Seit dem Amtsantritt von Präsident Trump im Januar 2017 hat sich nicht nur in den politischen Gepflogenheiten der USA ein bedenklicher Stil etabliert, sondern auch ganz allgemein in der Darstellung und Wahrnehmung von Sachverhalten und Ereignissen. Das nahmen Schüler*innen der Englisch-Oberstufe zum Anlass, genau hinzuschauen und Aussagen, die Präsident Trump z.B. bei seiner Rede zum Amtsantritt traf, auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Es stellte sich dabei heraus, dass viele der Behauptungen jeglicher Grundlage entbehren und durch Zahlen und Fakten eindeutig als Lügen zum Zwecke populistischer Meinungssteuerung zu entlarven sind.

Daraus entwickelten die Schüler die Idee, in einem Walk of Truth diesen alternative facts belastbare Daten gegenüberzustellen und so ihren Mitschülern bewusst zu machen, dass man genau hinhören und -schauen sollte, um sich nicht in die Irre führen zu lassen. 

R. Deiminger-Goldschalt

 

 

Who's the reading champion?

Als klassenübergreifendes Projekt in der 7. Jahrgangsstufe haben wir den Schwerpunkt Aussprache- und Leseerziehung definiert.

Im dritten Lernjahr haben die Kinder bereits so viele Vokabeln gelernt, dass sie durchaus umfangreiche Texte lesen und verstehen können. Zudem sollten sich die phonetischen Zeichen und die Gesetzmäßigkeiten der Aussprache sowie der richtigen Intonation eingeprägt haben. Auch der Beginn der Arbeit mit dem Wörterbuch fällt in diese Jahrgangsstufe. Die Lautzeichen im Lexikon helfen den Schülern, sich sogar mit der Aussprache unbekannter Wörter zurechtzufinden.

Natürlich bedürfen all diese Lerninhalte der intensiven und kontinuierlichen Übung. Der Lesewettbewerb, den wir am Ende der 7. Klasse ansetzen, stellt für viele Schüler einen Motivationsfaktor dar. Schließlich möchten sie doch einmal vor Publikum zeigen, was sie sich in drei Jahren Englisch schon angeeignet haben. Die Projekt- und Exkursionswoche am Schuljahresende bietet ausreichend Zeit, um den Lesewettbewerb in aller Ruhe und mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm durchzuführen. Zudem freuen wir uns sehr darüber, in Herrn Terence Loftus einen Native Speaker zur Verstärkung unserer Jury gewonnen zu haben.

Bewertet werden die Bereiche Lesetechnik (deutliche und korrekte Aussprache, angemessenes Lesetempo, Flüssigkeit, sinngemäße Betonung) und Textgestaltung (Vermittlung von Stimmungen und Atmosphäre, Gestaltung von direkter Rede, Herausarbeiten verschiedener Sprechrollen, Gestik und Mimik). Leo Braun (auf dem Foto dritter von links) hat diese Kriterien unter den sechs Kandidaten am überzeugendsten umgesetzt.

R. Deiminger-Goldschalt